Kannst du mir davon mal einen Screenshot machen?

Mein persönlicher Lieblingsbrowser ist nach wie vor der Firefox. Doch ohne die vielen guten Add-ons wäre er nur halb so gut. Allerdings verliert man auch in der Vielzahl leicht den Überblick, daher möchte ich hier in einer kleinen Serie die Add-ons die ich gerne nutze kurz beschreiben.

Beginnen will ich mit Screengrab, da ich es erst vor ein paar Wochen installiert habe. Mit Screengrab kann man auf eine wirklich unkomplizierte Weise Screenshots von Webseiten erstellen. Dabei kann man auswählen, was man haben will (Gesamte Seite, sichtbaren Bereich, auswählbaren Bereich oder gesamtes Fenster), wie man es haben will (Datei oder Zwischenablage) und mehr nicht. Und, um ehrlich zu sein, mehr braucht es auch nicht. Damit deckt die Erweiterung alle Funktionen ab, die ich an ein solches Tool stelle. Leuten, die Pfeile, Rahmen und Anmerkungen auf Screenshots machen, wird das sicherlich nicht ausreichen. Aber dafür gibt es ja noch genug andere Tools…
Ich jedenfalls habe Screengrab wirklich zu schätzen gelernt und lege es jedem ans Herz.

Firefox Bookmark nach Delicious Importer

Hallo Zusammen,

heute nur mal ganz kurz. Mit dem einen oder anderen habe ich ja bereits darüber gesprochen dass ich noch eine riesige Menge alter Bookmarks im Firefox habe, die mal nach Delicious überführt werden müssten.
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Installation eines minimalen Ubuntu-Systems unter VirtualBox – Teil 2

Hallo mal wieder!

Nach nun doch längerer Zeit, wollen wir unser Ubuntu-System mal etwas verfeinern und ausbauen. Ich gehe davon aus, dass ihr noch immer den Stand des letzten Tutorials in eurer VM habt und werde von dort aus weiter arbeiten. Da nun doch einige Tage vergangen sind, ist es sicherlich keine schlechte Idee zunächst das System zu aktualisieren. Öffnet ein neues Terminalfenster (Anwendungen – Zubehör – Terminal) und aktualisiert via apt-get:

sudo apt-get update && \
sudo apt-get upgrade

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Installation eines minimalen Ubuntu-Systems unter VirtualBox

Hallo Zusammen!

Wie bereits angedroht, möchte ich euch heute zeigen, wir ihr ein schlankes und schnelles Ubuntu-System installieren könnt. Seit der Umstellung auf Windows 7 versuche ich mein Haupt-Betriebssystem (ja, das ist nach wie vor Windows, ich zocke gerne mal Zwinkerndes Smiley) weitestgehend sauber zu halten und ein komplettes Entwicklungssystem bringt nun mal auch eine Menge Ballast mit. Daher installiere ich Anwendungen die ich nicht so oft benötige gerne mal in einer Virtual Machine. Mit heutigen Rechnern ist das auch gar kein Problem mehr. Ich bemerke keinen Performanceunterschied zwischen dem Haupt-Betriebssystem und der VM und da Männer ja ohnehin nicht Multitaskingfähig sind, kann ich sowieso nur ein OS auf einmal benutzen Smiley mit geöffnetem Mund
So, jetzt geht’s aber los.

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Frühjahrsputz

Wie jeder andere um, diese Zeit auch war ich so frei das Blog mal etwas aufzuräumen. Ein paar alte Plugins sind rausgeflogen, ein paar wurden neu konfiguriert. Neu ist vor allem das AddThis Plugin, das die schicken Like und Tweet Buttons am Artikelende erzeugt. Ansonsten hoffe ich, dass alles übrige noch funktioniert. Sollte jemand einen Fehler bemerken, bitte Bescheid geben. Interessant ist wahrscheinlich am ehesten das Mobile-Template und das Caching.

Ach ja, ich hab auch mal auf das Twenty Ten Template von WordPress umgeschaltet. Minimalkonfiguration FTW!

Jetzt fehlt’s wie immer nur noch am frischen Content.
Wir sind dran. Cheers!

Weiter so, nur vielleicht etwas besser…

Sascha kam gestern mit dem Vorschlag zu mir, dass wir das Blog doch stilllegen sollten. Der Grund liegt nahe, wir schaffen es bisher nicht so richtig viel zu schreiben. Als wir das Blog angefangen haben, wollten eigentlich zwei Artikel pro Woche veröffentlichen. Zugegeben, so richtig haben wir es nie geschafft diese Taktrate einzuhalten. Über einen Beitrag pro Woche wäre ich schon glücklich.
Aber einige Artikel finde ich gut und möchte sie nicht missen. Auch macht es mir Spaß zu schreiben. Daher musste ich ihm versprechen, dann jetzt doch mal etwas mehr zu bloggen. Ist ja nicht so, dass ich noch ein paar Entwürfe schon gespeichert hätte…

Also los, neuer Vorsatz fürs neue Jahr: mehr bloggen! :-)

Ach so, heute um 19Uhr werden die Tickets für das BarCampRuhr4 am 26./27. März in Essen freigeschaltet. Da ich noch nie in Essen war und inzwischen leicht barcampsüchtig bin, werde ich versuchen ein Ticket zu bekommen.
Wünscht mir Glück!

Ich bin süchtig und das ist auch gut so!

Alles hat vor ungefähr einem Jahr angefangen. Ich hatte mich zu der Zeit schon etwas mit der Barcamp-Idee beschäftigt, war aber bis dahin noch zu keinem gegangen. War alles immer so weit weg, wie ich fand. Dann kam das erste Barcamp nach Mainz und ich konnte nicht anders: Ich musste hingehen, auch direkt einen Tag nach der Weihnachtfeier. Ergebnis der zwei Tage: sehr müde, aber nun süchtig und voller Erwartung auf das nächste Barcamp.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen und am letztes Wochenende war ich dann schon bei meiner fünften Unkonferenz. Da lernt man schon die unterschiedlichen Orgastile kennen und merkt auch, dass eigentlich auch ein Stück Malerkreppband für das Namesschild ausreicht. Das Wichtigste sind sowieso die Teilnehmer!

Mit diesem Barcamp-Virus infiziert, konnte ich auch nicht anders und musste letztes Wochenende zum Barcamp Darmstadt. Also bin ich dann Samstag los Richtung Darmstadt. Natürlich mit einem kleinen Abstecher über die NIDAG, um Blöcke, Kugelschreiber und Stellenanzeigen mitzunehmen. Finde es gut, dass meine Firma auch dieses Jahr wieder das Barcamp Rhein-Main sponsorte!

Da stand ich nun in der Sessionplanung und stand auch wieder vor dem positiven Problem, mich nicht zwischen Sessions entscheiden zu können. Besonders schön fand ich, dass es alles im allem auch etwas IT lastiger war. Wenn ich allerdings zugeben muss, dass ich ganz gern mal die andere Sessions gegangen bin. IT hab ich so schon jeden Tag, aber das Leben hat ja mehr zu bieten. So bin ich dann Samstag Abend wieder in Mainz mit dem Vorsatz, noch meine Session für den Sonntag vorzubereiten. Also Slides erstellen und so, aber irgendwie habe ich festegestellt, dass ich eigentlich nur Whiteboard mit Klebezetteln hätte drauf darstellen wollen. Das hat mich dann zu der Erkenntnis gebracht, dass ich das dann doch lieber sein lasse und direkt mit Whiteboard und Klebezetteln arbeite. Also nächsten Tag wieder zum Barcamp und in der Sessionplanung, meine Session vorstellen. Ich hatte ja gehofft, dass am Sonntag weniger spannende Themen aufkommen und ich so nichts verpasse. Dem war leider nicht so. Ich fand die Sessions am Sonntag allgemein sogar interessanter. Was mich überraschte, da es meist anders ist.

Frisch gestärkt vom Mittagessen in der T-Online Kantine stand ich da nun vor überraschend vielen erwartungsvollen Gesichtern. Einige kannte ich, andere nicht. Hinter mir das Whiteboard, vor mir ein paar Klebezettel und ein paar Stifte und ich mit der groben Idee, was ich gleich machen will. Mein Thema: „Einsatz von KANBAN im Maintenance“. Also los, reinspringen und zeigen warum ich es nützlich finde und wie wir es in einem unserer Supportteams einsetzen. Die anschließende Diskussion war sehr cool und genau dafür liebe ich Barcamps. Es sind halt nicht nur Vorträge, sondern auch der Meinungsaustausch und die Diskussion stehen weit oben auf der Agenda.

Und was soll ich sagen, ich habe es nicht bereut. Weder zum Barcamp zu gehen, noch auch mal eine eigene Session zu halten. Alles in allem ein gelungenes rundes Wochenende. Es hat sich einfach wieder gezeigt, ein Barcamp ist so gut, wie es jeder einzelne Teilnehmer macht. Das unter dem Vorbehalt, dass das Orga-Team wieder eine großartige Arbeit geleistet hat. Da hat einfach alles gepaßt! Wirklich schade war eigentlich nur, dass wohl die Quote der NoShows recht hoch war. Naja, irgendwie muss man damit wohl leben. Leider. Gut finden muss man es trotzdem nicht.

Commit Monitor für SVN

Der Commit Monitor ist ein kleines Tool, was ich doch inzwischen sehr mag. Warum ich es mag, ist eigentlich ganz einfach: Man wird schnell und übersichtlich über Änderungen im SVN informiert. Gerade bei langsamen oder großen SVN’s spart man sich ja ganz gern mal die Zeit für ein SVN-Update. Auch kann man damit das gesamte SVN im Blick behalten und bekommt so einen Eindruck, in welchem Branch beispielsweise gerade entwickelt wird. Nicht zuletzt lassen sich Scripte ausführen, wenn es Veränderungen im SVN oder einem Teilzweig gibt. Schön ist auch die Möglichkeit bestimmte Nutzer (z.B. man selbst) auszuschließen, so bekommt man wirklich nur die Hinweise, die man auch benötigt.

FrOSCon 2010

Am Samstag war ich in Sankt Augustin zur FrOSCon. Mein erstes Mal und ich muss sagen, es wird nicht mein letztes Mal gewesen sein. Eigentlich hatte ja naturgemäß der PHP-Track mein Interesse geweckt, aber als ich dann vor Ort war, war ich doch fast mehr in anderen Sessions. Gerade die nicht so technischen Sessions sind doch immer wieder am Spannendsten.

Begonnen habe ich dann mit einem Vortrag von Lorna Jane Mitchell. Er war wirklich kurzweilig und hat wieder mal bewiesen, dass man auch mit nur 3 Folien („Titel“, „zur Person“, „Thanks“) viel erzählen kann. Großartig! Zugegeben, bei dem Thema waren sowieso eher die Softfacts entscheidend.

Dann habe ich mir natürlich auch die Keynote nicht entgehen lassen. Der Hörsaal war dabei sogar so voll, dass einige Zuhörer auf den Treppen Platz nehmen mussten. Und ich glaube niemand hat bereut sich diese Stunde Zeit zu nehmen. Ich zumindest habe es nicht. Es ist schon beeindruckend, wenn man durch so einen Vortrag mal einen Blick über den Tellerrand bzw. von der anderen Seite der Welt bekommt. Das erweitert doch immer wieder den eigenen Horizont.

Damit meine kleinen Open-Source-Projekte noch etwas besser laufen, habe ich mir dann noch „Gute Open-Source-Projekte bestehen aus mehr als nur Code“ angesehen. Zunächst mit etwas Skepsis, hat sich das dann doch schnell gelegt. Zum Einen war den Vortrag in sich rund und hat einem schöne Tipps gegeben, zum Anderen war er aber auch gut aufbereitet und super vorgetragen. Gut zugegeben, ich mag Vorträge mit guten Bildern, welche den Inhalt unterstützen.

Ein wenig Neues habe ich dann auch noch über Softwaremetriken in PHP und Arbit gelernt. Die beiden Vorträge waren ok, hatten aber unterschweilig immer den Touch einer Werbeverantstaltung von qafoo, der Firma der Vortagenden. Aber mit irgendwas verdienen wir ja alle unser Geld. Mal lebt ja nicht nur von Luft und Liebe. :-)

Inzwischen kann man sich zahlreiche Videomitschnitte de4 Session auch von froscon.tv herunterladen.