DroidCamp Stuttgart 2010

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06:59 Uhr, Bahnhof Mainz.

Die Reise nach Stuttgart beginnt ereignislos, wird aber mit steigender Bahnverspätung und fallenden Temperaturen interessanter.
Gemeinsam mit Carsten kämpfe ich mich gefühlte Stunden durch den Regen. Endlich an der Hochschule der Medien angekommen bemerken wir, dass wir auch einfach zwei Stationen früher hätten aussteigen können. Egal, nichts wie rein, regnet ja schließlich immer noch … die Tür ist abgeschlossen. Also laufen wir um das komplette Gebäude herum und finden endlich eine offene Tür. Erste Erkenntnis … die Hochschule der Medien ist Groß. Zweite Erkenntnis … einige Zeit später … das DroidCamp ist in einem kleinen Nebengebäude und die Wegweiser hängen natürlich nur am richtigen Weg.
Leicht nass und viel zu spät erreichen wir dann doch noch die heiligen Hallen und werden von @russenreaktor freundlich begrüßt.

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Installation und Konfiguration einer Android Entwicklungsumgebung

This entry is part 1 of 1 in the series Android Workshop

Heute möchte ich euch die Installation einer Android Entwicklungsumgebung auf Basis des Android SDK und der Eclipse IDE näher bringen. Wenn man bedenkt, dass man für das Konkurrenzsmartphone sogar Hardware anschaffen muss, macht es Google uns erstaunlich einfach.

Als erstes muss natürlich mal der Android SDK heruntergeladen werden. Das geht am besten auf der Android SDK Download Seite ;-) Auf dieser Seite findet ihr die Installationsschritte übrigens auch noch mal in aller Kürze.

Nach dem Download wird das Archiv in ein beliebiges Verzeichnis entpackt und die Datei SDK Setup.exe gestartet.

Android SDK Paketauswahl

Mit ein wenig Glück, wird euch direkt die Installation der Pakete vorgeschlagen. Wenn ihr eine dicke Leitung, oder etwas Zeit habt, würde ich vorschlagen “Accept All” und anschließend “Install Accepted” zu klicken. Damit werden alle verfügbaren Pakete heruntergeladen und installiert.

Solltet ihr eine Fehlermeldung zur Verbindung bekommen, müsst ihr zunächst den Schalter “Force https://… sources to be fetched using http://…” in den Einstellungen aktivieren.

Android SDK Einstellungen

Nachdem alle Pakete installiert sind, ist der SDK selbst auch schon einsatzbereit.

Jetzt können wir unter “Virtual Devices” ein neues Device zum testen erstellen. Klickt dazu einfach auf die “New” Schaltfläche.

Wählt jetzt einen Namen und die gewünschte API-Version und konfiguriert das Device ganz nach eurem Geschmack.

Erstellen eines Android Images

Nach dem Erzeugen, könnt ihr den Emulator mit eurem erstellten Image auch schon starten und ein wenig klicken. Natürlich macht der Emulator erst mit einer selbst erstellten Applikation wirklich Sinn.

Android Emulator

Es ist übrigens nach meinen Erfahrungen nicht möglich, den Emulator sauber herunter zu fahren, daher könnt Ihr auch einfach beherzt auf den Schließen Button klicken ;-)

Zu guter letzt installieren wir noch das Eclipse Plugin. Öffnet dazu die Eclipse-IDE und wählt aus dem Menü “Help –> Install New Software”. Tragt jetzt die URL https://dl-ssl.google.com/android/eclipse/ und die ComboBox ein, klickt auf Add und wählt einen Namen. Jetzt selektiert alle angebotenen Plugins und akzeptiert und bestätigt so lange, bis alles Installiert ist.

Eclipse Installationsdialog Eclipse ADT Installation

Nach der Installation solltet Ihr Eclipse neu starten. Direkt nach dem Neustart werdet ihr auch schon per Fehlermeldung darauf hingewiesen, dass ihr den Ort eurer Android Installation angeben müsst. Öffnet dazu die Einstellungen, wählt den Android Knoten aus und selektiert euren SDK Installationsordner. Bestätigt dann mit Apply oder OK.

Eclipse Fehlermeldung Eclipse Einstellungen

Damit sind wir auch schon am Ende der Installation angelangt. Im nächsten Teil schreiben wir dann unsere erste Android Applikation.

Have Fun & Take Care!

BarCamp Mainz 2009 – Updated

Am 28/29 November 2009 hatten wir das Vergnügen dem ersten BarCamp Mainz beizuwohnen. Die Organisation war sehr gut, das Essen lecker (ja, auch die Mensa-Lasagne ;-) ) und eine Vorstellungsrunde ist nach unserer Meinung auch nicht immer nötig. Dafür gab’s ja Namensschilder.
Wir wussten zu fast jedem Zeitpunkt wo was zu finden war und was als nächstes auf dem Plan stand. Dafür noch mal ein großes Dankeschön an die Organisatoren und Sponsoren!

Bevor wir jetzt in die Details gehen, hier zunächst mal ein paar verwackelte Impressionen:

Besonders hervorheben möchten wir die extrem interessante und inspirierende UX-Session “UX: Was können wir von der Spieleindustrie lernen” von Dirk Songür. Er hat es geschafft mindestens einen Hardcore-Hacker und Usability-Verweigerer (naja … zumindest ein wenig aus Prinzip :-D ) zu überzeugen und für das Thema zu begeistern. Wir sind schon gespannt, wann wir auf Karl Klammer schießen dürfen ;-) Die Slides zur Session sind auf jeden Fall für jeden der im weitesten Sinne Applikationen erstellt ein Must-Read.

Auch die Blender Session konnte mit viel Eye-Candy einen guten Überblick vermitteln und den einen oder anderen sicher für das Thema interessieren. Gespannt darf man in diesem Zusammenhang auch auf die Applikation und das Präsentationstool des Speakers Tobias Günther sein.

JQuery UI Altmeister Paul Bakaus hat den Samstag Nachmittag mit gleich zwei Sessions zu “Paul’s Labs” und “Rapid Prototyping mit JQuery” sehr professionell und kurzweilig gestaltet und Sascha sogar dazu gebracht auf der hochoptimierten Windows-XP Kiste einen aktuellen Safari-Browser zu installieren! Nachtrag: Leider funktionieren die 3D-CSS-Transforms unter Windows noch nicht so gut.

Die Axure-Session von PaulinePauline war überraschend voll und hat ganz gut gezeigt, wie man übersichtliche Wireframekonzepte erstellen kann. Die Skepsis mancher Anwesender, ob dies auch für größere Projekte anwendbar ist, konnte dann hoffentlich durch die anschließende Diskussion aufgelöst werden.

Die Android Coding Session konnte aufgrund größerer technischer Probleme leider nur wenig in die Tiefe gehen, war aber dennoch sehr interessant. Wer war da gleich noch der Speaker? (Sorry!) Edit: Die Session war von Stephan Linzner.

Daniel hat spontan noch eine Mini-Session zum Thema Typo3 und ZendFramework Interaktion gehalten, die in einer interessanten Diskussion mit Reto Kiefer endete.

Darüber hinaus gab es natürlich noch viele weitere spannende Themen und Gespräche, egal ob im Rahmen einer Session, bei einer Zigarette oder zum Mittagessen. Danke an alle Teilnehmer für diese angenehme Atmosphäre.

Ach ja, auch noch mal einen extra Dank an die Abbau-Helfer am Sonntag Abend und am Montag Vormittag. Für letztere gab’s sogar ein Küsschen … danke :-)

Dann bis zum nächsten Mal,
Daniel & Sascha

P.S.: Am Dienstag, 01.12. kann im Institut für Informatik der Dokumentarfilm “Weizenbaum. Rebel at Work.” gesehen und diskutiert werden. Das ganze Gratis und For Free :-)